Montag, 30. Oktober 2017

Herbstkatzen in Ulm


Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich doch nach langer Zeit mal wieder einen richtigen Blogartikel schreiben. Der Blog hat in letzter Zeit viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommen und ich nehme mir ständig vor, das mal wieder zu ändern. Heute zeige ich euch ein ganz tolles Geschwisterset, welches wir im Kurzurlaub in Ulm fotografieren konnten. Zum Glück hatten wir zwei sonnige, warme Tage, bei denen wir auch ohne Jacke rausgehen konnten.

Der Rückweg gestern war aus dem Zugfenster zwar auch sehr sonnig, dafür statt der geplanten 9 Stunden Rückreise mit dem Wochenendticket sind es 13 Stunden geworden - wegen dem Sturm machten wir noch eine Rundreise über Jena und Leipzig, bis wir schlussendlich in Dresden landeten. Die Kinder waren aber zum Glück die ganze Zeit guter Dinge.

So nun aber genug gequasselt - kommen wir zum Wesentlichen! Denn ich durfte für Stoffonkel eine Stoffkombination probevernähen*. Ich  habe mich tierisch gefreut, dass ich genommen wurde, denn ich habe mich schon so oft beworben und hatte nun endlich mal wieder die Gelegenheit einen Stoff zu testen.

Mein Großer hat sich ein Pulli und eine Mütze gewünscht. Genäht habe ich ein Tunturi in Größe 116, ein Pilvi in Größe 92, eine Wellenmütze (bis November noch kostenlos), und zwei Kinderhosen in 116 und 92. Vom Katzenstoff habe ich sogar immer noch was übrig, ich hoffe es reicht noch für einen Body in der 92, denn die machen sich gerade hier sehr rar. Einen kleinen Flunsch gab es zunächst, dass das Tunturi keine Taschen hat ... da habe ich wohl zu viele Pilvis genäht, aber dann mochte er es doch mehrere Tage nicht in die Wäsche stecken.




Als erstes möchte ich gern einmal dieses grandiose Bündchen loben! Ich hatte schon einmal vor längerer Zeit Bündchen vom Stoffonkel, das war aber von dünnerer Qualität. Dieses hier ist wirklich fest und das ist seit langem mal wieder ein Bündchen, bei dem man kein Gummi in den Hosenbund einnähen muss. Und dennoch ist es dünn genug, um es für den Einfasser der Coverlock zu nehmen.

Der Jersey ist gewohnte super Qualität und das Motiv lieben beide Kinder. Auch wenn meine Kleine der Meinung ist, dass Wollknäuel meiner Applikation sei eine Schnecke. Aber damit kann ich denke ich leben.

Fotografiert haben wir im kleinen aber feinen Tierpark in Ulm und auf dem Weg zur Straßenbahnhaltestelle gab es super Laubhaufen zum Reinsetzen. Nachdem die Sachen ihre Tobetauglichkeit bewiesen haben hängen sie nun mit der Urlaubswäsche auf der Leine und werden sicher bald wieder gerne angezogen (Beim Großen gab es nämlich mächtig Protest, dass es in die Wäsche wanderte).



















Bei der kleinen Hose habe ich innenliegende Taschen genäht.


Die Ränder der Tasche habe ich zunächst eingefasst und dann  aufgesteppt.


Für die Katzenapplikation habe ich das Bild im Computer nachgezeichnet und als Stickdatei digitalisiert, das war zwar recht aufwendig, aber so ist es sicher um einiges besser als wenn ich es per Hand appliziert hätte!



Die Wellenmütze habe ich innen mit einem einfarbigen Jersey genäht und außen mit dem Katzenstoff und dem Bündchenstoff. So hat sie am unteren Rand einen super Halt.

eure 




*Ich habe den hier gezeigten Stoff mit den Katzen, den Streifen und das Bündchen kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen

Kommentare:

  1. Schöne Idee, den Mützenrand aus Bündchen zu nähen, das muss ich mir mal merken! Außerdem gefallen mir besonders gut die eingefassten Taschen an der großen Hose und die Blau-Gelb-Kombination an deiner Tochter.

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  2. Waren vor kuzem ebenfalls im Tierpark – weil es euch da ja ganz gut gefallen hat. Vor Jahren war ich mal mit meiner Schulklasse. Irgendwie hatte ich nur Aquarien mit Schildkräten etc. und Aras in Erinnerung.
    Außengehege mit Kleintieren und die Affen waren neu für mich. ;) Und ganz toll für die Kinder!
    Danke für den Tip. Falls ihr mal wieder in der Gegend seid: In Neu-Ulm gibt es ein Figurentheater, das auch ganz gut sein soll.

    Die Katzen hast du übrigens toll kombiniert und in Form gebracht.
    Die langen Bündchen beim Tunturi finde ich sowieso ganz toll.
    Nur wieso das Wollknäuel als Schnecke angesehen wird, ist mir allerdings etwas schleierhaft.

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